Die Trauerkarte ist das erste offizielle Schreiben, mit dem Angehörige den schmerzhaften Verlust eines geliebten Menschen mitteilen und zur Beisetzung einladen. Bei einer Urnenbestattung darf das Design der Karte gerne die moderne und naturverbundene Symbolik dieser Bestattungsform widerspiegeln. Doch wie findet man das passende Motiv im Schweizer Kontext?
Eine Urnenbeisetzung findet in der Schweiz oft im Wald, auf einer Wiese oder in einem Gemeinschaftsgrab statt. Diese Nähe zur Natur lässt sich wunderbar gestalterisch aufgreifen. Beliebte Motive für Trauerkarten sind Pusteblumen, deren zarte Samen im Wind davongetragen werden, oder ein einzelnes Blatt, das sanft zu Boden gleitet. Auch abstrakte Aquarell-Designs in weichen Erdtönen, warmem Sand oder dezentem Salbeigrün strahlen Ruhe und Trost aus und lösen sich vom traditionellen, oft als schwer empfundenen schwarzen Trauerrand.
Die Wahl der Schriftart prägt den Charakter der Trauerkarte massgeblich. Kombinieren Sie eine moderne, schnörkellose serifenlose Schrift für die Sachinformationen (wie Datum, Uhrzeit und Ort der Beisetzung) mit einer eleganten Schreibschrift für den Namen des Verstorbenen oder den Einleitungssatz. Achten Sie auf einen hohen Kontrast und eine ausreichende Schriftgrösse, damit auch ältere Verwandte und Freunde alle wichtigen Details mühelos lesen können.
In der Schweiz wird grosser Wert auf Qualität und Haptik gelegt. Eine hochwertige Karte drückt Wertschätzung aus. Wählen Sie strukturiertes Naturpapier, edles Büttenpapier oder umweltfreundliches Recyclingpapier mit einer spürbar feinen Oberfläche. Das passende Kuvert sollte farblich exakt auf die Karte abgestimmt sein. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das den Empfängern einen respektvollen und liebevollen Abschied ankündigt.
Zudem empfiehlt es sich, das Design der Trauerkarte stilistisch mit dem späteren Ablauf der Trauerfeier und eventuell sogar mit dem Design der Urne abzustimmen, um einen roten Faden der Erinnerung zu schaffen.
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