Ein Abschied im Winter hat eine ganz eigene, fast magische Atmosphäre. Wenn Neuschnee die Schweizer Landschaft zudeckt und die Natur ruht, strahlt eine Beisetzung eine tiefe Friedlichkeit aus. Dennoch bringt eine Urnenbestattung in der kalten Jahreszeit besondere organisatorische Herausforderungen mit sich. Damit die Abschiedsfeier für alle Beteiligten würdevoll, sicher und ohne Zwischenfälle verläuft, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten.
Der Schweizer Winter kann extrem streng sein. Tief gefrorener Boden erschwert das Ausheben des Urnengrabes auf dem Friedhof erheblich. Die Friedhofsverwaltungen müssen hier oft spezielle Heissluftgeräte oder Abbauwerkzeuge einsetzen. Bei einer geplanten Waldbestattung im Friedwald kann hoher Schnee zudem den Zugang zum gewählten Baum erschweren oder gar unmöglich machen. Sprechen Sie sich daher frühzeitig mit Ihrem Bestattungsdienst oder dem zuständigen Förster über die Wegbeschaffenheit ab.
Da eine Beisetzung direkt am Grab im Freien stattfindet, sollten sich die Angehörigen gut auf die eisigen Temperaturen vorbereiten:
Eine schöne Geste ist es auch, den Gästen direkt nach der Beisetzung warme Getränke wie Tee anzubieten. So wird die Kälte des Wintertages durch die menschliche Wärme der Gemeinschaft abgemildert.
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