Die Reise mit der Asche eines geliebten Menschen im Flugzeug erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Ob für eine Beisetzung im Ausland oder die Rückführung in die Schweiz – es gibt wichtige rechtliche und organisatorische Aspekte zu beachten. Hier erfahren Sie, wie der Transport reibungslos gelingt.
Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie die Urne niemals im aufgegebenen Gepäck mit. Die Gefahr von Beschädigung oder Verlust ist zu gross. Im Handgepäck ist die Urne sicher bei Ihnen. Dafür benötigen Sie zwingend folgende Dokumente:
Diese Dokumente sollten idealerweise in deutscher Sprache sowie in einer Übersetzung (Englisch oder die Landessprache des Ziellandes) vorliegen.
Sicherheitskontrollen an Flughäfen sind streng. Die Urne muss so beschaffen sein, dass sie geröntgt werden kann. Materialien wie Holz, biologisch abbaubare Naturstoffe oder spezielle Keramik eignen sich hervorragend. Urnen aus Metall oder Blei können die Röntgenstrahlen blockieren, was zu Problemen bei der Sicherheitskontrolle führen kann. Zudem muss die Urne vom Krematorium fest verschlossen und versiegelt sein.
Jede Airline hat eigene Bestimmungen bezüglich des Transports von Humanasche. Informieren Sie die Fluggesellschaft daher unbedingt frühzeitig vor dem Abflug. Bei Schweizer Fluggesellschaften wie der SWISS ist die Mitnahme im Handgepäck meist problemlos möglich, wenn die Dokumente vollständig sind. Planen Sie am Flughafen genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle ein, um zusätzlichen Stress zu vermeiden.
Jedes Land hat eigene Einfuhrbestimmungen für Asche. Während die Schweiz liberale Gesetze besitzt, erfordern manche Länder spezielle Genehmigungen oder den Transport über einen Bestatter. Erkundigen Sie sich zwingend bei der Botschaft des Ziellandes über die aktuellen Einfuhrbestimmungen, um unangenehme Überraschungen am Zoll zu vermeiden.
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