Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine emotionale Ausnahmesituation. Dennoch müssen kurz nach dem Todesfall wichtige Entscheidungen getroffen werden. Das Trauergespräch mit dem Bestatter ist dabei der zentrale Schritt, um die Beisetzung und die Abschiedsfeier zu organisieren. Eine sorgfältige Vorbereitung hilft Ihnen, in diesen schweren Stunden den Überblick zu behalten.
Bevor das Gespräch stattfindet, sollten Sie einige grundlegende Dokumente zusammentragen. In der Schweiz sind dies primär die ärztliche Todesbescheinigung, der Familienausweis (früher das Familienbüchlein) sowie eine Identitätskarte oder der Pass des Verstorbenen. Falls der Verstorbene zu Lebzeiten eine Bestattungsvorsorge abgeschlossen oder schriftliche Wünsche hinterlassen hat, sollten Sie diese Unterlagen unbedingt bereithalten. Sie erleichtern die Planung erheblich.
Der Bestatter wird mit Ihnen alle Details der Bestattung besprechen. Dazu gehören:
In der Schweiz arbeiten Bestatter eng mit den städtischen Bestattungsämtern zusammen. Viele administrative Gänge zum Zivilstandsamt kann das Bestattungsunternehmen für Sie übernehmen. Wir empfehlen Ihnen, sich zum Trauergespräch von einem Familienmitglied oder einer engen Vertrauensperson begleiten zu lassen. Vier Ohren hören mehr als zwei, und die emotionale Unterstützung ist in diesem Moment unschätzbar wertvoll. Schreiben Sie sich vorab Fragen auf, um im Gespräch nichts Wichtiges zu vergessen.
Zusätzlich können Sie sich bereits Gedanken über die Todesanzeige machen. Der Bestatter hilft Ihnen beim Formulieren und organisiert die Veröffentlichung in den gewünschten Schweizer Zeitungen.
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