Die Schweiz ist weltweit bekannt für ihre malerischen Seen, klaren Flüsse und sprudelnden Bergbäche. Kein Wunder, dass die Wasserbestattung für viele Menschen eine zutiefst tröstliche und faszinierende Vorstellung ist. Ob im tiefblauen Zürichsee, im majestätischen Genfersee oder in den sanften Strömungen der Reuss – eine Beisetzung im kühlen Nass symbolisiert den ewigen Fluss des Lebens. Um dieses sensible aquatische Ökosystem nachhaltig zu schützen, sind spezielle Wasserurnen gesetzlich vorgeschrieben, die sich im Wasser schnell und komplett rückstandslos auflösen.
Im Gegensatz zu klassischen Erdbestattungsurnen, die sich über viele Monate oder Jahre hinweg zersetzen, müssen Urnen für die Wasserbestattung extrem schnell auf die Feuchtigkeit reagieren. Sobald die Urne ins Wasser gelassen wird, sinkt sie durch ihr Eigengewicht sanft zum Grund des Gewässers. Durch den direkten Kontakt mit dem Wasser löst sich das umweltfreundliche Material – meist Spezialgips, gepresster Sand, Salzstein oder Zellulose – innerhalb von wenigen Minuten bis Stunden vollständig auf. Die Asche des Verstorbenen wird so sanft an die Unterwasserströmungen abgegeben, ohne die Tier- und Pflanzenwelt zu belasten.
In der Schweiz ist die Wasserbestattung grundsätzlich erlaubt, solange keine Drittpersonen gestört werden und die Asche direkt in das Gewässer eingebracht wird. Folgende Aspekte sollten Sie bei der Planung unbedingt beachten:
Eine biologisch abbaubare Wasserurne ermöglicht einen unvergesslichen, friedvollen Abschied im Einklang mit dem Element Wasser.
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