Der Tod gehört zum Leben, doch das Thema wird im Alltag oft verdrängt. Dabei ist das rechtzeitige Festhalten der eigenen Bestattungswünsche eines der grössten Geschenke, die man seinen Angehörigen machen kann. Im Falle eines Ablebens müssen Schweizer Hinterbliebene innerhalb weniger Tage weitreichende Entscheidungen treffen. Ein klarer Ratgeber hilft Ihnen, Ihre Wünsche strukturiert und rechtsgültig zu hinterlegen.
Im Todesfall befinden sich die Angehörigen in einem emotionalen Ausnahmezustand. Gleichzeitig verlangen die Schweizer Behörden und Bestattungsämter schnelle Entscheidungen: Erdbestattung oder Kremation? Welcher Friedhof? Welche Zeremonie? Wenn Sie Ihre Bestattungswünsche rechtzeitig dokumentieren, nehmen Sie Ihren Liebsten diese schwere Last ab und verhindern potenzielle Unstimmigkeiten innerhalb der Familie.
Um Ihre Vorstellungen verbindlich festzuhalten, sollten Sie folgende Punkte schriftlich dokumentieren:
Die beste Verfügung nützt nichts, wenn sie im Ernstfall nicht gefunden wird. Bewahren Sie das Dokument an einem leicht zugänglichen Ort auf und informieren Sie eine Vertrauensperson darüber. In vielen Schweizer Gemeinden kann die Bestattungsverfügung auch direkt beim Einwohneramt oder Bestattungsamt hinterlegt werden. Vermeiden Sie es, diese Wünsche ausschliesslich im Testament festzuhalten, da dieses oft erst nach der Beisetzung geöffnet wird.
Fazit: Das selbstbestimmte Festhalten der Bestattungswünsche sorgt für Klarheit und gibt Ihnen und Ihren Angehörigen das beruhigende Gefühl der Sicherheit.
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